Sorbian cultural information - "Wutrobnje witajće / Witajśo k nam - Welcome"

Ausstellungen Lodka

Wir organisieren wechselnde Ausstellungen sorbischer/ wendischer Künstler nicht nur im Klubraum sondern auch als Kabinettausstellungen in den Räumen der LODKA. Ein Besuch ist während der Öffnungszeiten der Kulturinformation oder nach Vereinbarung möglich. Der Eintritt ist frei.

Außerdem verleihen wir Ausstellungen über die Sorben/ Wenden gern an Interessierte. Hier finden Sie eine Übersicht.

Aktuelle Ausstellung

Foto: Bernd Choritz

„Blau mit weißen Blumen“ – eine Fotoausstellung über den Blaudruck
“módre z běłymi kwětkami”- módrośišć

„Blau machen“ so könnte man die neue Ausstellung, die am Donnerstag dem 27.Oktober 2022 im Wendischen Haus eröffnet wird, auch betiteln. Wer wissen will, was es mit dem „Blauen Montag“ oder dem „Blau machen“ auf sich hat, der findet in der Ausstellung bestimmt eine Antwort.

Fotos zeigen alte Modeln und Trachtenteile aus Blaudruck, an denen man schon an den Mustern sieht, aus welcher Trachtenregion sie stammen oder, wie dieser Reservedruck hergestellt wird. Der Blaudruck wird nicht nur in Trachten verarbeitet, sondern kommt auch sehr modern daher. Wie der, auch in der Lausitz beheimatete Stoff, ganz modern verarbeitet wurde, zeigen viele schöne Designerstücke wie Jeans, Leinenkleider mit Blaudruckkanten und vieles andere mehr.

Die Ausstellung, die im Jahr 2021 entstanden ist, ist eine Leihgabe des Heimatmuseums Dissen. Die Leiterin Babette Zenker führt die Besucher an diesem Abend in die Ausstellung ein. Die Ausstellung ist vom 28.10.2022 bis zum 13.01.2023 täglich montags bis freitags von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr und am Wochenende und feiertags nach Vereinbarung zu sehen. Die Eröffnung findet am 27.10.2022 um 19 Uhr im Wendischen Haus statt. Der Eintritt ist frei.

Vorherige Ausstellungen (Auswahl)

Blick vom Kugelberg über Schilfsee zum Schloss
Blick vom Kugelberg über Schilfsee zum Schloss

Heinz Bahrke aus Cottbus/ Branitz
„Widy – Blickwinkel“

Der Branitzer Künstler Heinz Bahrke zeigte in der Ausstellung im Wendischen Haus Motive aus dem hiesigen Fürst-Pückler-Park. Er setzte sich intensiv mit der Gartenkunst des Fürsten auseinander und ist bestens mit dem Park vertraut. Seine Eindrücke hielt er in Pastellen und Aquarellen fest.

Der in Spremberg geborene Maler beschäftigte sich bereits während des Berufslebens zur Entspannung mit dem Zeichnen und dem Malen. Nach Eintritt in den Ruhestand intensivierte Heinz Bahrke seine malerische Beschäftigung und nahm an entsprechenden Lehrveranstaltungen der BTU, verschiedenen Kursen und Pleinairs teil. Die Pastellmalerei als Verknüpfung von zeichnerischer und malerischer Technik hat er als seine bevorzugte Maltechnik erkannt.

Helene Theurich „Woblica- Antlitze

Die aus der Oberlausitz stammende sorbische Malerin versteht es gut, mit Farben zu jonglieren. In ihrer neuen Ausstellung zeigt sie farbenfrohe Aquarelle und Ölbilder. Selbstporträts, Landschaften und Eindrücke, die der Künstlerin etwas erzählen, bringt sie auf Papier. Die Liebe zum Sein und zu ihrer Heimat sind dabei sehr ausgeprägt. Heute lebt Helene Theurich in Dresden, die alte Heimat aber bleibt das Paradies. Heimat kann man auch in sich tragen. In der Ferne spürt sie: Antlitze festhalten, schöne Momente malerisch ausdrücken und auf Papier bringen. Mit ihrer eigenen Art, Dinge so zu sehen und zu malen, begeistert und fasziniert Helene Theurich immer wieder die Besucher ihrer Ausstellungen.

Helene Theurich lebte über vierzig Jahre in Cottbus, ist gelernte Tuchmacherin und arbeitete als Dessinateurin im TKC. Anregungen, den malerischen Zugang und Möglichkeiten der Ausbildung und deren Aktivierung bekam sie durch Angebote der damaligen VHS Cottbus.

Foto: Milena Andree

Fotoausstellung “Liuba“

In der Fotoausstellung „Liuba“ werden Trachten aus dem Cottbuser Raum modern fotografisch in Szene gesetzt. Wichtig war es dem künstlerischen Team um Stefanie Masnik, eine Identifikationsmöglichkeit für Trachtenträgerinnen zu schaffen.

In zwölf Bildern wird die Schönheit der niedersorbischen/ wendischen Tracht gezeigt, wobei auch ein moderner, künstlerischer Ansatz genutzt und ein Ausblick in die Zukunft gegeben wird. Die Bilder sollen vor allem junge Menschen anregen, sich mehr mit den Trachten und der Kultur der Niedersorben/ Wenden zu beschäftigen.

Im Rahmen des Strukturwandelprojekts “Inwertsetzung des immateriellen Kulturerbes im deutsch-slawischen Kontext” wurde dieses Fotoprojekt zum Thema Tracht realisiert.